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Häufige Fragen

 
 
Den Fahrgastbeirat erreichen viele Fragen zu ganz unterschiedlichen Themen. Wir freuen uns darüber, denn es zeigt uns, wie interessiert, aber auch wir kritisch die Fahrgäste mit „ihren GVB“ umgehen.
An dieser Stelle finden Sie Antworten auf Fragen, die häufig gestellt werden. Suchen Sie eine Antwort vergeblich, so zögern Sie nicht, Ihre Frage an uns zu richten.

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie unter: Aktuelle News/Events / A-Z Broschüre Ihr Fahrgastbeirat

Warum ist das neue Ferienticket teurer?

Im Sommer 2009 sorgte die zeitliche Einschränkung des Ferientickets von GVB, GKB und SLB für große Aufregung. Außerdem bekam man diese Karte nur in Verbindung mit einem Schülerfreifahrtausweis. Mit Worten wie „Das ist reine Schikane“ oder „Was soll das?“ machten damals die Medien auf die „ordentlichen Haken“ dieser Fahrkarte aufmerksam. Schließlich versprachen die GVB, gemeinsam mit den zuständigen Politikern, für diesen Sommer eine neue Fahrkarte für die Jugend zu kreieren.
Heuer bietet der Steirische Verkehrsverbund allen unter 20 ein den ganzen Sommer uneingeschränkt gültiges „Ferienticket“ an. Dieses kann in der gesamten Steiermark als Netzkarte verwendet werden. Zwar ist, damit man neben den Zügen der GKB und SLB auch jene der ÖBB benutzen darf, die „Vorteilscard <26“ erforderlich, mit dieser kann man jedoch auch nach den Ferien ein ganzes Jahr lang zum halben Preis mit der Bahn fahren.
Hierfür erscheint mir der Preis von €39,90 (bzw. €59,80) angemessen. Das Ferienticket zahlt sich in Graz bereits ab 22 Fahrten aus. Auch gegenüber zwei Monatskarten bringt es eine Ersparnis von fast 50%. Eine Netzkarte für die gesamte Steiermark würde für diesen Zeitraum €422,40 kosten. Auch alle FerialpraktikanInnen genießen einen großen Vorteil: Dank des neuen Ferientickets müssen sie für die Fahrten zum Arbeitsort, die in den meisten Fällen ja vor 8h30 stattfinden, nun nichts mehr bezahlen.

Das neue Ferienticket ist zwar teurer, es bietet aber auch eine Reihe von zusätzlichen Vorteilen.

Tobias Kaloud
Fahrgastbeirat

Warum Video-Überwachung?

Der Fahrgastbeirat hat sich einhellig für die Videoüberwachung in Straßenbahnen und Bussen der GVB ausgesprochen. Wir erwarten uns davon in erster Linie eine abschreckende Wirkung in Bezug auf Vandalismus und Überfälle auf Fahrgäste und Fahrpersonal. Der gewünschte präventive Effekt stellt sich nur ein, wenn die Aufnahmen zeitlich befristet gespeichert werden und so eine bessere Aufklärung und Verfolgung von Straftaten ermöglicht wird. Dabei sind die Bestimmungen des Datenschutzes strikt einzuhalten. Nach Ablauf der Frist (geplant sind 120 Stunden) werden die Aufzeichnungen automatisch gelöscht. Die relativ lange Speicherzeit ist nach den Erfahrungen der Wiener Linien notwendig, da Vorfälle oft nicht sofort gemeldet werden und durch Wochenenden und Feiertage Verzögerungen für die Auswertung auftreten können.

Der Fahrgastbeirat wird sich dafür einsetzen, dass die Effizienz dieser Maßnahme genau überprüft wird, denn es handelt sich um eine beträchtliche Investition in die Sicherheit. Bei den Wiener Linien ergab sich in einer vergleichenden Untersuchung, dass in nicht Video überwachten Fahrzeugen dreimal so viele Schäden und Überfälle festzustellen waren, wie in Fahrzeugen mit Video-Überwachung.

Wie löse ich ein Handy-Ticket?

Mit dem Handy können Sie eine 1-Stunden (Single)- oder eine 24-Stunden (Day)-Karte für die Zone 101 (Graz) zum Preis von EUR 1.80 bzw. 3.80 lösen. Schicken Sie einfach ein SMS mit „G S" oder „G D“ an 0828 20 200. Voraussetzung ist, dass Sie einen Privatkundenvertrag mit A1, Vodafone, T-Mobile oder Telering haben. Kunden anderer Anbieter müssen Paybox-Mitglieder sein, um in den Genuss dieses Services zu gelangen. Bei Firmenverträgen müsste diese Funktion freigeschaltet sein. An Zusatzkosten fällt dann nur die SMS-Gebühr gemäß Ihres Vertrages mit Ihrem Anbieter an. Die Bezahlung des Tickets erfolgt über die monatliche Telefon-Abrechnung.

Bitte beachten Sie, dass das Handy-Ticket vor dem Einsteigen gelöst werden muss.

Warum benötige ich die VORTEILScard Senior für die Seniorenermäßigung?

Vor Einführung des Verkehrsverbundes Ende Februar 1994 gab es bei den einzelnen Verkehrsunternehmen in der Steiermark eine Vielfalt an Berechtigungsausweisen für die Inanspruchnahme der Senioren-Halbpreisermäßigung bei Einzelfahrkarten. Neben den ÖBB hatten beispielsweise einige private Busunternehmen ihre jeweils eigenen Ausweise. Bei den GRAZ AG VERKEHRSBETRIEBEN gab es keine Halbpreisermäßigung für Einzelfahrkarten.

Ziel war es, das System steiermarkweit zu vereinheitlichen und nur mehr einen Berechtigungsausweis als Zugang zur Seniorenermäßigung zu definieren. Man hat sich schließlich auf den ÖBB-Ermäßigungsausweis (später als VORTEILScard Senior bezeichnet) geeinigt, da dieser am universellsten einsetzbar ist. Er ist nicht nur in der Steiermark gültig, sondern er wird bei vielen anderen Verkehrsverbünden sowie bei den ÖBB und bei Privatbahnen in Österreich als Ermäßigungsausweis anerkannt. Gleichzeitig mit dem Verbundstart wurde die Seniorenermäßigung für die Stundenkarte auch bei den GRAZ AG VERKEHRSBETRIEBEN eingeführt. Die daraus resultierenden Einnahmen¬ausfälle werden von den verbundfinanzierenden Gebietskörperschaften getragen.
Rein optisch ist die VORTEILScard Senior zwar im ÖBB-Design gestaltet, aber gemäß den Verträgen im Verkehrsverbund Steiermark ist sie der einheitliche Zugang zur Seniorenermäßigung auf allen Verbundlinien der Steiermark.

Die VORTEILScard ist ein Kundenbindungsprogramm, bei dem Personen, die den öffentlichen Verkehr zwar nicht - ähnlich wie PendlerInnen - dauernd, aber doch immer wieder benützen, eine Ermäßigung erhalten. Voraussetzung ist die Bezahlung eines Grundpreises in Form der VORTEILScard Senior. Damit erhält man dann ein Jahr lang die Stundenkarte zum ermäßigten Preis.
Die VORTEILScard Senior kostet derzeit EUR 26,90 pro Jahr. Ist man beispielsweise nur in der Zone 101 (Graz) unterwegs, so sind pro Jahr zumindest 30 Fahrten notwendig, damit sich die VORTEILScard Senior zu rechnen beginnt (Ersparnis pro Fahrt EUR 0,90, da die Stundenkarte EUR 0,90 statt EUR 1,80 kostet). Pro Monat sind das 2,5 Fahrten. Ausgleichs- oder Ergänzungszulagenbezieher erhalten die VORTEILScard Senior übrigens gratis.

Ermäßigung - Wann bekomme ich die Mobilitätscard

In letzter Zeit erreichen den Fahrgastbeirat immer wieder Anfragen von BezieherInnen einer Notstandshilfe bzw. Sozialhilfe bezüglich Mobilitätscard (früher Nulltarifkarte).
Zum besseren Verständnis stellen wir das aktuelle Informationsblatt der Stadt Graz ein; aus dem Text geht eindeutig hervor, dass diese freiwillige Leistung der Stadt Graz nur von Behinderten und SeniorInnen mit Hauptwohnsitz in Graz unter den angeführten Bestimmungen in Anspruch genommen werden kann.

Info zur Mobilitaetscard.pdf (35.0 KB)


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